Westweg – Süd

Weiter geht die Wanderreise auf dem Westweg. Wenn Du den nördlichen Teil bereits erkundet hast, kannst Du Deine Nord-Süd-Schwarzwald-Durchquerung mit dieser Reise vollständig machen. Aber auch ohne „Vorerfahrung“ ist diese Tour eine Reise wert. Insgesamt nicht ganz so anspruchsvoll wie auf der ersten Hälfte gestalten sich die sieben südlichen Westweg-Etappen von Hausach bis zum Endziel in Weil am Rhein. Weniger anspruchsvoll weil weniger lange Auf- und Abstiege. Hast Du erstmal den Aufstieg zum Feldberg, dem höchsten Berg im Schwarzwald geschafft, bleibst Du bis kurz vor Kandern auf mindestens 1.000 Meter Meereshöhe. Dafür gibt es Panoramablicke pur. Am Stübenwasen, am Belchen und natürlich am Blauen. Die Klassiker warten hier im Süden auf Dich.

Pro Person ab
EUR 1019

Highlights der Reise

  • der höchste und der schönste Gipfel im Schwarzwald
  • typisch Schwarzwald: Titisee
  • liebliche Landschaft im Markgräflerland

Reiseverlauf

Tag 1: Anreise - Hausach

Du reist heute im Lauf des Tages per Bahn, Bus oder mit dem eigenen Fahrzeug nach Hausach an.

1. – 2. Tag: Hausach

Hausach im Kinzigtal ist verwöhnt in Sachen Klima und Wetter. Obwohl mitten im Schwarzwald, ist Hausach bekannt für sein mildes, nebelfreies Klima im Frühjahr und Herbst. Zentral im Kinzigtal gelegen, ist die Stadt ein bedeutendes Schulzentrum und ein wichtiger Industrie- und Gewerbestandort.

Tag 2: Hausach - Schonach

Von Hausach nach Schonach. Strecke: ca. 21 km | 1.110 Hm bergauf | 370 Hm bergab.

Manche bezeichnen sie als die Teufels-Etappe des Westweg: knapp 1.300 Hm warten heute auf Dich. Doch bereits nach dem ersten steilen Anstieg hinauf zum Farrenkopf hast Du die Hälfte der Höhenmeter hinter Dich gebracht. Zwei weitere Anstiege später kannst Du es Dir auf dem Karlstein bequem machen und den Blick über endlos scheinende Tannenwälder schweifen lassen. Leichten Fußes geht es von hier in einem sanften Auf und Ab zur Wilhelmshöhe.

2. – 3. Tag: Schonach

In Schonach laden Wanderwege ein, Landschaft und Naturschutzgebiete zu Fuß, mit dem Mountainbike oder dem E-Bike zu genießen. Beliebte Ausflugsziele sind der sagenumwobene Blindensee und das Naturschutzgebiet Rohrhardsberg. Zahlreiche Loipen und Skipisten stehen zur Verfügung. Außerdem hat Schonach es dank der ersten weltgrößten Kuckucksuhr bereits ins Guinness Buch der Rekorde geschafft.

Tag 3: Schonach - Kalte Herberge

Von Schonach zur Kalten Herberge. Strecke: ca. 22 km | 440 Hm bergauf | 390 Hm bergab | mit Abkürzungsoption*.

Gleich zu Beginn erwartet Dich mit dem Hochmoor-Blindensee ein besonders idyllisches Plätzchen. Es ist so schön hier, dass man nur noch flüstern mag. Weiter geht es zur Martinskapelle, in deren unmittelbarer Umgebung Du die Donauquelle findest. Zwar ist sie nicht besonders spektakulär anzusehen, und dennoch beeindruckend, wenn man bedenkt, was für ein mächtiger Fluss sich aus diesem kleinen Bächlein entwickelt.

*Abkürzungsoption: Busfahrt ab Neukirch (-5 km)

3. – 4. Tag: Kalte Herberge

Die Kalte Herberge ist Etappenziel auf dem Fernwanderweg Westweg. Das traditionsreiche Höhengasthaus liegt zwischen den Urlaubsregionen Furtwangen, Triberg und Titisee in idyllischer Umgebung. Im Sommer kommen Naturfreunde und Aktivurlauber auf ihre Kosten und im Winter lassen Lift und Loipe das Herz der Skifahrer höher schlagen.

Tag 4: Kalte Herberge - Hinterzarten

Von der Kalten Herberge nach Hinterzarten. Strecke: ca. 27 km | 520 Hm bergauf | 650 Hm bergab | mit Abkürzungsoption*.

Der Feldberg ruft. Zwar steht der höchste Gipfel des Schwarzwalds heute noch nicht auf Deinem Programm, er schiebt sich aber im Laufe des Tages immer wieder in Dein Blickfeld und lässt so die Vorfreude steigen. Höhepunkt dieser Etappe ist sicher der Titisee, größter und vor allem bekanntester natürlicher See im Schwarzwald. Es lohnt sich, die hiesige Atmosphäre bei einem Stück Schwarzwälder Kirschtorte auf sich wirken zu lassen.

*Abkürzungsoption: Busfahrt ab Breitnau (-9 km) | Zugfahrt ab Titisee (-6 km)

4. – 5. Tag: Hinterzarten

Ursprünglich ein reines Bauerndorf ist Hinterzarten heute stark vom Tourismus geprägt. Der Ort verfügt über zahlreiche Hotels, touristische Freizeiteinrichtungen und eine vielfältige Gastronomie. Hier ist auch das Schwarzwälder Skimuseum beheimatet. Überhaupt ist der Ort seit langem vom Wintersport beeinflusst, was auch von weitem an den Skisprungschanzen am Ortsrand zu erkennen ist.

Tag 5: Hinterzarten - Notschrei

Von Hinterzarten zum Notschrei. Strecke: ca. 21 km | 720 Hm bergauf | 490 Hm bergab.

Die Königsetappe mit Besteigung des Feldbergs wartet auf Dich. Unnötig zu erwähnen, welch grandiose Aussicht sich Dir von hier oben bietet. Doch auch das Weitergehen lohnt sich. Am Stübenwasen, einer wunderschönen Passhöhe unterhalb des Feldbergs, geht es etwas ruhiger zu. Auf Deutschlands größtem Baumstamm-Liegestuhl kannst Du hier, ganz in Ruhe, den Ausblick genießen und Dich von der Sonne verwöhnen lassen.

5. – 6. Tag: Notschrei

Mit seinen weitläufigen Wäldern, klaren Bergseen und zahlreichen Wander- und Langlaufstrecken bietet dieser Ort eine ideale Umgebung für Aktivitäten im Freien zu jeder Jahreszeit. Der Notschrei ist auch ein hervorragender Ausgangspunkt für Outdoor-Abenteuer wie Skifahren und Mountainbiken und ermöglicht es den Besuchern, die unberührte Natur des Schwarzwalds in all ihrer Pracht zu erleben.

Das Etappenende des Westwegs liegt direkt an der Passhöhe. Die Übernachtung erfolgt entweder in Todtnauberg oder in Muggenbrunn. Informationen zur geänderten Wanderstrecke findest Du in den Reiseunterlagen.

Wegweiser am Schauinsland

Tag 6: Notschrei - Haldenhof

Vom Notschrei zum Haldenhof. Strecke: ca. 19 km | 530 Hm bergauf | 730 Hm bergab

Nach dem höchsten besteigst Du heute den wohl schönsten Gipfel im Schwarzwald, den Belchen auf 1.414 m. Ein alpiner Pfad schlängelt sich vom Wiedener Eck wunderschön die steile Nordseite hinauf. Oben auf der kahlen Bergkuppe angekommen, genießt Du einen unbeschreiblichen Rundumblick über den gesamten Südschwarzwald bis hin zu den Alpen. Aber Achtung, dass Du nicht vom Wind davongetragen wirst.

6. – 7. Tag: Haldenhof

Der Haldenhof ist gleichzeitig auch das Etappenziel. Von hier aus gelangen Reisende weiter nach Badenweiler, ins Kleine Wiesental oder nach Staufen. Besondere Sehenswürdigkeiten im Gemeindegebiet sind der Nonnenmattweiher, der Belchen, die Sternen- und die Schwedenschanze sowie die Dekan-Strohmeyer-Kapelle.

Tag 7: Haldenhof - Kandern

Vom Haldenhof nach Kandern. Strecke: ca. 20 km | 440 Hm bergauf | 1.010 Hm bergab.

Langsam rückt das Ende des Westwegs in greifbare Nähe. Mit dem Blauen hast Du heute den letzten der zehn 1.000er-Gipfel vor Dir. Ein letzter steiler Anstieg, ein letztes Weitsicht-Panorama mit Blick auf Dein Endziel, Weil am Rhein. Bergab gehst Du über kleine Waldpfade, über Hexenplatz und Sausenburg hinaus aus dem Schwarzwald, hinein ins historische Städtchen Kandern. Fast schon ein wenig mediterran fühlt es sich hier an.

7. – 8. Tag: Kandern

Die Tradition Kanderns als Töpferstadt ist im örtlichen Heimat- und Keramikmuseum, in den Keramikwerkstätten sowie beim Besuch des Keramikmarktes im September erlebbar. Der Blumenplatz im Ortskern zählt zu den schönsten klassizistischen Marktplätzen Süddeutschlands.

Der Blumenplatz in Kandern

Tag 8: Kandern - Weil am Rhein

Von Kandern nach Weil am Rhein. Strecke: ca. 21 km | 490 Hm bergauf | 560 Hm bergab.

Auf der letzten Etappe lässt Du den Schwarzwald schließlich endgültig hinter Dir. Grüne Wiesen, liebliche Weinberge und lichte Laubwälder im Markgräflerland bilden den Gegensatz zum tiefen Schwarzwald der letzten Tage. Weil am Rhein ist das Ende Deiner Wanderung auf dem Westweg. Von dort ist die Schweizer Metropole Basel nur einen Katzensprung entfernt und unbedingt einen Besuch wert.

8. – 9. Tag: Weil am Rhein

Das Stadtbild prägen dabei 21 Maxi-Stühle, deren Vorbilder im international bekannten Vitra Design Museum stehen. Über 70.000 Besucher zählt das Museum mit dem angeschlossenen Architekturpark jährlich. Auch die Dreiländerbrücke ist in aller Welt bekannt.

Impressionen

Weitere Informationen zur Reise: Westweg – Süd

Enthaltene Leistungen

  • Übernachtungen in wanderfreundlichen Mittelklasse Unterkünften gemäß Programm

  • Verpflegung: Frühstück (Ausnahme: Rebstock, Schonach)
  • Gepäcktransfer von Unterkunft zu Unterkunft (1 Gepäckstück pro Person | max. 20 kg)
  • gpx-Datei zur Streckenführung
  • KONUS-Gästekarte in den teilnehmenden Orten (kostenlose Nutzung des ÖPNV)
  • Kurtaxen
  • Notfallnummer außerhalb der Geschäftszeiten

Nicht enthaltene Leistungen

  • sonstige Mahlzeiten und Getränke

  • optionale Aktivitäten und Eintrittsgelder
  • persönliche Ausgaben, Trinkgelder, etc.

Hinweise zu den Reiseleistungen

Hinweise zu den Reiseleistungen

+++ Die aufgeführten Unterkünfte gelten vorbehaltlich Verfügbarkeit. Ist eine Unterkunft in Deinem Reisezeitraum ausgebucht, buchen wir eine Alternative, wenn möglich, im gleichen Standard. Hierdurch kann es zu Preisänderungen kommen. +++

  • unverbindliche Buchungswünsche wie z.B. Allergiker Bettwäsche, getrennte Betten, vegetarische Verpflegung, o.ä. bitte bei Buchung angeben
  • nachträgliche Buchung von Zusatzleistungen oder nachträgliche Mitteilung von Buchungswünschen: einmalige Service-Gebühr in Höhe von 25,00 €

Informationen zur Reise

Beste Reisezeit
Diese Reise ist buchbar von April bis Oktober.

Schwierigkeitsgrad
Was der angegebene Schwierigkeitsgrad bedeutet, erfährst Du hier.

Hund
Gerne kannst Du Deinen Vierbeiner mitnehmen. Buche dazu die entsprechende Reise bei unseren Hundereisen.

Besonderheiten der Strecke
Der Westweg ist ein Höhenweg. Die Tagesetappen sind lang und zum Teil aufgrund der vielen Höhenmeter anstrengend und anspruchsvoll. An einigen wenigen Stellen hat der Weg alpinen Charakter, d.h. er ist ein schmaler, steiler Pfad, mit Wurzeln und Steinen durchsetzt. Trittsicherheit ist erforderlich, Kletterstellen gibt es jedoch nicht. Auf einigen Etappen finden sich nur wenige oder sogar gar keine Einkehrmöglichkeiten. Ausreichend Verpflegung für den gesamten Tag gehört deshalb unbedingt in den Rucksack! Die Reise ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Parkmöglichkeiten
Es gibt in Hausach einige öffentliche Parkplätze ohne Zeitbegrenzung.

Rückfahrt zum Startpunkt
Von Weil am Rhein kommst Du einfach & schnell per ÖPNV zurück zu Deinem Startort in Hausach.Die Fahrt dauert je nach Strecke und Verbindung zwischen 2-3 Stunden und ist in der Regel mit nur einem Umstieg verbunden.
Achtung! Weil am Rhein nimmt nicht am KONUS-System teil. D.h. Du musst für die Rückfahrt ein Ticket kaufen.

KONUS
Mit der KONUS-Gästekarte kannst Du den ÖPNV im Schwarzwald kostenlos nutzen. Bitte informiere Dich hier über die Details.

Individuelle Anpassungen
Du hast Änderungswünsche? Du möchtest z.B. einen Ruhetag einlegen oder Dein Gepäck selbst tragen? Dann melde Dich bei uns. Gerne machen wir Dir – wo möglich – (D)ein individuelles Angebot!

Gruppenrabatt
Wenn Du mit mehreren Personen unterwegs bist, wird’s günstiger: ab einer Gruppengröße von 5 Personen reduzieren wir den Gesamtpreis um 4 %, ab 10 Reisenden um 10 %. Melde Dich gerne – und wir erstellen Dir ein individuelles Angebot.

Andere Wanderreisen 
Alle Wanderangebote mit Wandern ohne Gepäck findest Du hier: Wandern ohne Gepäck!

+ Zimmer hinzufuegen

Bewertungen

Der Transport des Gepäcks und die Bereitstellung der Unterkünfte waren prima. Die Betreiber der gebuchten Unterkünfte waren größtenteils großartig, wie z.B. in der Kalten Herberge und in Todtnauberg, aber vereinzelt auch weniger freundlich (Hausach, Weill am Rhein). Das Buch über den Westweg enthielt gute Tipps zu Wanderhöhepunkten. Jedoch waren die Wegbeschreibungen viel zu ungenau und daher nicht brauchbar. Es wäre toll gewesen, für Neulinge Bacons Komoot zu beschreiben, wie man die Rourte hochladen kann. Alles in allem ein tolles Erlebnis und ein Hoch dem Schwarzwaldverein, der den Weg instand hält.
31.08.2025

|

Kati
01.08.2025

|

Anonym
Die Beschilderung auf der Etappe 10 hoch zum Feldberg ist sehr dürftig beschildert
18.06.2025

|

Anonym
Wir fanden die Reise sehr schön! Das hat Spass gemacht und alles insgesamt sehr gut geklappt. Sie waren auch sehr hilfreich (bei Anrufen), das haben wir sehr geschätzt! Wir buchen bestimmt wieder mit ihnen. Unten aber ein paar Punkte als Feedback. Insgesamt wäre es schöner sich noch weniger um Sachen kümmern zu müssen (auf/abstieg vom Weg, Frühstück, Abendessen, etc.). Eigentlich wäre es schön, wenn alles 'von allein läuft'. Von anderen Anbietern in anderen Ländern hatten wir andere Erfahrungen. Frühstück Schonau war ein Problem (es gab keins, Feiertags war die Bäckerei zu, anderes Cafe hat erst später aufgemacht, auf dem Pass war kein Platz....) Ab und Aufstieg Schonau ist nicht gut (kein Bus) --> öfter auf dem Pass/Weg bleiben wäre schön Das mit der Kurtaxe scheint nicht geklärt: im herrihof mussten wir die zahlen. Antizipierende Angebote- wenn kein Restaurant, Restaurant geschlossen etc. wäre es gut das anzumerken und Lunch Pakete vorzuschlagen. Feiertage und Ruhetage berücksichtigen, siehe oben: wir wären froh wenn man tagesaktuell inputs bekommt wo was wie geht (sie kennen sich ja aus, Gäste nicht) Generell wären aktuelle Information gut, zB das der Blauen komplett geschlossen ist war uns unklar. Wieder: es wäre schön, wenn Sie die Angebote und Infos aktuell anpassen. Anmeldeformulare: in jedem Hotel neu auszufüllen ist irre, könnten sie das vor-formulieren? Das Buch war nicht so hilfreich. Mehr zu Geschichte, Flora Fauna, Menschen etc wäre schön Man kann nicht überall mit Kreditkarte zahlen (zB Todtnauberg), das wäre sehr wichtig anzumerken (vorab). Gruss, Robert Finger und Nadja El Benni
27.04.2025

|

Anonym
Alles hervorragend, nur eine Verbesserungsmöglichkeit: die über einen Link gelieferten gpx-Daten passten auf zwei Etappen nicht zu den Karten des Führers und nicht zur Beschreibung
16.10.2023

|

Schrüder, Max
Adembenemende wandeling
02.10.2023

|

Adriaan van Gent
Everything perfect: hotels, trekking, organization, kind people, good weather!
05.09.2023

|

Paola Ronchi
Sehr schöne Tour mit Etappen, die wegen ihrer Länge, nicht wegen der Schwierigkeitsgrade, teilweise anspruchsvoll sind (bis zu 7 Stunden reine Gehzeiten). Vorgebuchte Quartiere mit Essensmöglichkeiten sind deshalb sehr angenehm.
29.06.2023

|

Michael
Bis auf Haldenhof waren alle Unterkünfte okay
20.06.2023

|

Grüfenecker-Barth,
Bis auf die Gästebetreuung des Hotels Ketterer in Triberg vergeben meine Schwester und ich 5 Sterne.Besonders positiv waren das Hotel Blume in Hausach und die Kalte Herberge.
13.09.2022

|

Wittmann, Dieter