Westweg – Kurzreise Ost

Nicht so bekannt wie seine „Große Schwester“ im Westen, ist die Ostvariante des Westwegs. Von Titisee, hier teilt sich der Weg, führt die Strecke mehr im Inneren des Schwarzwaldes zum Endziel in Basel. Deutlich ruhiger als auf der Hauptstrecke geht es hier zu; die Gipfel, die Du auf Deiner Wanderung besteigst, gelten noch als Geheimtipps. So zum Beispiel das Herzogenhorn – mit seinen 1415 m übrigens der zweithöchste Gipfel im gesamten Schwarzwald! – von dem die Schweizer Alpenkette zum Greifen nah erscheint. Die Etappen sind mit 20 km, plus minus, und meist nicht zu vielen Höhenmetern, gut zu bewältigen. Eine lohnende Alternative – oder Ergänzung!

Pro Person ab
EUR 829

Highlights der Reise

  • stille Schwarzwald-Idylle genießen
  • wandern abseits der Hauptroute auf ruhigen Strecken
  • herrliche Panoramasichten von den zwei höchsten Schwarzwald-Gipfeln

Reiseverlauf

1. – 2. Tag: Hinterzarten

Ursprünglich ein reines Bauerndorf ist Hinterzarten heute stark vom Tourismus geprägt. Der Ort verfügt über zahlreiche Hotels, touristische Freizeiteinrichtungen und eine vielfältige Gastronomie. Hier ist auch das Schwarzwälder Skimuseum beheimatet. Überhaupt ist der Ort seit langem vom Wintersport beeinflusst, was auch von weitem an den Skisprungschanzen am Ortsrand zu erkennen ist.

Tag 2: Titisee - Feldberg

Von Hinterzarten zur Feldberg/Passhöhe. Strecke: ca. 14 km | 550 Hm bergauf | 160 Hm bergab.

Die ersten Kilometer von Hinterzarten nach Titisee übernimmt die Bahn. Dann geht's los: Mitten im Hochschwarzwald beginnt Deine Wanderung am berühmten Titisee, den Du heute umrundest. Stetig führt der Weg nun bergauf in Richtung Feldbergpass. Die Etappe ist kurz und lässt Dir Gelegenheit den Höchsten im Schwarzwald ausgiebig zu erkunden. Durch die steile Karwand am Feldsee z.B. führt der Felsenweg hinauf zum Gipfel. Eine anspruchsvolle, aber wunderschöne Tour.

2. – 3. Tag: Feldberg/Passhöhe

Unterhalb des Feldberg-Gipfels liegt auch der Feldbergpass mit seinen Hotels, Skiliften und Restaurants. Von hier aus öffnen sich zahlreiche Täler wie das Wiesental, das Menzenschwandertal oder auch das Bärental. Alles kommt hier zusammen.

Tag 3: Feldberg - Todtmoos

Vom Feldberg nach Todtmoos. Strecke: ca. 21 km | 730 Hm bergauf | 920 Hm bergab.

Vier Gipfel über 1200 m stehen heute auf Deinem Wanderprogramm. Grafenmatt, Blößling, Hochkopf und Herzogenhorn gelten noch als Geheimtipps. Das Herzogenhorn ist mit seinen 1415 m übrigens der zweithöchste Gipfel im Schwarzwald! Auf einsamen Wegen geht es abwechslungsreich und mit immer wieder schönen Aussichten vor allem durch Wälder. Augen auf: Mit etwas Glück entdeckst Du die auf dem Hochkopf heimischen Gämse.

3. – 4. Tag: Todtmoos

Bekannt ist Todtmoos für seine große Wallfahrtskirche und die regelmäßig stattfindenden Wallfahrten aus allen Himmelsrichtungen.

Tag 4: Todtmoos - Hasel

Von Todtmoos nach Hasel. Strecke: ca. 21 km | 310 Hm bergauf | 930 Hm bergab.

Vielseitig zeigt sich der Schwarzwald mit offenen Mischwäldern und schönen Streuobstwiesen. Den markanten Turm der Hohen Möhr entdeckst Du schon von Weitem. Die 144 Stufen auf die 25 m hohe Plattform sind die Anstrengungen wert. Du befindest Dich hier auf über 1.000 m und genießt eine herrliche Sicht hinüber zum Dinkelberg und über die Schweizer Alpenkette. Mit dem Bus fährst Du nach der Etappe von Hasel nach Wehr.

4. – 5. Tag: Hasel

Hasel ist ein Ortsteil vom benachbarten Wehr und liegt eingebettet zwischen dem Schwarzwald auf der einen Seite und dem Dinkelberg mit seinen geologischen Charakteristika wie der Dolinenlandschaft auf der anderen (südlichen) Seite. Der Ort ist bekannt für eine der ältesten Tropfsteinhöhlen, der Erdmannshöhle von Hasel.

Die Erdmannshöhle von Hasel

Tag 5: Hasel - Rheinfelden-Eichsel

Von Hasel nach Rheinfelden-Obereichsel. Strecke: ca. 17 km | 320 Hm bergauf | 300 Hm bergab.

Der Dinkelberg steht im Mittelpunt der heutigen Etappe. Rein geologisch gehört er schon nicht mehr zum Schwarzwald, sondern gilt als eigener Bergstock. Felder und Obstbaumwiesen ersetzen hier die Schwarzwald-Tannen. Nicht nur von der Hohen Flum, sondern auch unterwegs solltest Du immer mal wieder einen Blick zurück auf die Wegstrecke werfen, die Du in den vergangenen Tagen gemeistert hast.

5. – 6. Tag: Rheinfelden (Baden)

Bekannt ist Rheinfelden für seine Industrie, den Rhein und die Nähe zur Schweiz. Direkt am Rhein entlang führen zahlreiche Radwege. Auf der Schweizer Seite begann mit der Entdeckung der Salzlager 1844 eine neue Zeit. Zwei Salinen wurden gegründet: die mittlerweile stillgelegte Saline Rheinfelden und die Saline Riburg. Dank seiner Solebäder stieg das Rheinfelden in der Schweiz zu einem international bekannten Badekurort auf, der seine Glanzzeit unmittelbar vor dem Ersten Weltkrieg erlebte.

Tag 6: Rheinfelden-Eichsel - Basel

Von Obereichsel nach Weil am Rhein. Strecke: ca. 22 km | 460 Hm bergauf | 630 Hm bergab.

Noch ein letzter Anstieg, durch das romantische Ruschbachtal hindurch und Du hast es fast geschafft. Kurz vor Basel wartet ein weiterer kleiner Höherpunkt auf Dich: schmale, felsige Pfade führen an den Steilhängen des Rheintals durch den in Deutschland einzigartigen Buchswald. Selbstverständlich darfst Du Dir anschließend einen Rundgang durch die Schweizer Kultur- und Kunstmetropole Basel nicht entgehen lassen. Mit dem Zug geht es nach einem erlebnisreichen Tag zu Deinem Endziel in Weil am Rhein.

6. – 7. Tag: Weil am Rhein

Das Stadtbild prägen dabei 21 Maxi-Stühle, deren Vorbilder im international bekannten Vitra Design Museum stehen. Über 70.000 Besucher zählt das Museum mit dem angeschlossenen Architekturpark jährlich. Auch die Dreiländerbrücke ist in aller Welt bekannt.

Impressionen

Weitere Informationen zur Reise: Westweg – Kurzreise Ost

Enthaltene Leistungen

  • Übernachtungen in wanderfreundlichen Mittelklasse Unterkünften gemäß Programm

  • Verpflegung: Frühstück
  • Gepäcktransfer von Unterkunft zu Unterkunft (1 Gepäckstück pro Person | max. 20 kg)
  • gpx-Datei zur Streckenführung
  • KONUS-Gästekarte in den teilnehmenden Orten (kostenlose Nutzung des ÖPNV)
  • Kurtaxen
  • Notfallnummer außerhalb der Geschäftszeiten

Nicht enthaltene Leistungen

  • sonstige Mahlzeiten und Getränke

  • optionale Aktivitäten und Eintrittsgelder
  • persönliche Ausgaben, Trinkgelder, etc.

Hinweise zu den Reiseleistungen

Hinweise zu den Reiseleistungen

+++ Die aufgeführten Unterkünfte gelten vorbehaltlich Verfügbarkeit. Ist eine Unterkunft in Deinem Reisezeitraum ausgebucht, buchen wir eine Alternative, wenn möglich, im gleichen Standard. Hierdurch kann es zu Preisänderungen kommen. +++

  • unverbindliche Buchungswünsche wie z.B. Allergiker Bettwäsche, getrennte Betten, vegetarische Verpflegung, o.ä. bitte bei Buchung angeben
  • nachträgliche Buchung von Zusatzleistungen oder nachträgliche Mitteilung von Buchungswünschen: einmalige Service-Gebühr in Höhe von 25,00 €

Informationen zur Reise

Beste Reisezeit
Diese Reise ist buchbar von April bis Oktober.

Schwierigkeitsgrad
Was der angegebene Schwierigkeitsgrad bedeutet, erfährst Du hier.

Hund
Gerne kannst Du Deinen Vierbeiner mitnehmen. Buche dazu die entsprechende Reise bei unseren Hundereisen.

Besonderheiten der Strecke
Der Westweg ist ein Höhenweg. Die Tagesetappen sind lang und zum Teil aufgrund der vielen Höhenmeter anstrengend und anspruchsvoll. An einigen wenigen Stellen hat der Weg alpinen Charakter, d.h. er ist ein schmaler, steiler Pfad, mit Wurzeln und Steinen durchsetzt. Trittsicherheit ist erforderlich, Kletterstellen gibt es jedoch nicht. Auf einigen Etappen finden sich nur wenige oder sogar gar keine Einkehrmöglichkeiten. Ausreichend Verpflegung für den gesamten Tag gehört deshalb unbedingt in den Rucksack! Die Reise ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Parkmöglichkeiten
Dein Fahrzeug kannst Du während Deiner Wanderreise auf einem öffentlichen Parkplatz in Hinterzarten gegen eine Gebühr von derzeit 10,00 € pro Woche abstellen. (Stand: Februar 2023)

Rückfahrt zum Startpunkt
Von Weil am Rhein kommst Du einfach & schnell per ÖPNV zurück zu Deinem Startort in Titisee. Die Fahrt dauert je nach Strecke und Verbindung zwischen 1,5-2 Stunden und ist in der Regel mit nur einem Umstieg verbunden.
Achtung! Weil am Rhein nimmt nicht am KONUS-System teil. D.h. Du musst für die Rückfahrt ein Ticket kaufen.

KONUS
Mit der KONUS-Gästekarte kannst Du den ÖPNV im Schwarzwald kostenlos nutzen. Bitte informiere Dich hier über die Details.

Individuelle Anpassungen
Du hast Änderungswünsche? Du möchtest z.B. einen Ruhetag einlegen oder Dein Gepäck selbst tragen? Dann melde Dich bei uns. Gerne machen wir Dir – wo möglich – (D)ein individuelles Angebot!

Gruppenrabatt
Wenn Du mit mehreren Personen unterwegs bist, wird’s günstiger: ab einer Gruppengröße von 5 Personen reduzieren wir den Gesamtpreis um 4 %, ab 10 Reisenden um 10 %. Melde Dich gerne – und wir erstellen Dir ein individuelles Angebot.

Andere Wanderreisen 
Alle Wanderangebote mit Wandern ohne Gepäck findest Du hier: Wandern ohne Gepäck!

+ Zimmer hinzufuegen

Bewertungen

18.09.2025

|

Anonym
26.05.2025

|

Anonym
Wir haben vom 15. Juli bis 22. Juli eine schöne und rundum erlebnisreiche Tour auf der Ostroute/ Westweg - Südlicher Teilabschnitt erlebt. Bei tollem Wetter und nicht zu heißen Temperaturen waren wir von Titisee in fünf Tagesetappen bis Basel auf dem Westweg unterwegs. Wir verfügen über eine gute Grundkondition, sind aber nicht die super trainierten Wanderer, sodass uns einzelne Etappen schon ziemlich herausgefordert haben. Vor allem die zweite Etappe mit gleich vier Gipfeln und 1.200 Höhenmetern von Feldberg bis Todtmoos hatte es in sich. Auf denletzten beiden Abschnitten Hasel-Rheinfelden bzw. Rheinfelden-Basel war die Ausschilderung der Wetweg Route an vielen Stellen nicht mehr durchgängig vorhanden. Die Hotels waren alle durchweg in Ordnung, besonders gastfreundlich waren die Gastgeber vom Hotel Lawine und im Gästehaus Roseneck. Alles in allem eine landschaftliche reizvolle Route, die nicht überlaufen ist - in Hotzenwald trifft man stundenlang keinen Menschen an.
15.09.2024

|

Susann Bühler
Beeindruckende Landschaften, alle Quartiere auf Wanderer eingestellt.
20.06.2023

|

Elke Fischer