Albsteig Schwäbische Alb

Der Albsteig wird auch Alb-Nordrand-Weg genannt und folgt dem „Albtrauf“, der steil abfallenden Felskante, von der aus Du grandiose Aussichten von den balkonartigen Felsvorsprüngen genießen wirst. Märchenhafte Schlösser, Wasserfälle, Nebelhöhlen und vieles mehr runden das Wandererlebnis auf diesem Qualitätswanderweg historisch, kulturell und als Naturspektakel ab. Du durchwanderst auf diesem klassischen Fernwanderweg die Schwäbische Alb in 16 Etappen. Diese sind so aufgeteilt, dass sich in der Regel kürzere und einfachere Etappen mit langen und anspruchsvollen Abschnitten abwechseln. Dort, wo es sinnvoll und möglich ist, geben wir Tipps, wie Du hier und da doch ein paar Kilometer einsparen kannst, ohne auf die Highlights zu verzichten.

Pro Person ab
EUR 2139

Highlights der Reise

  • Blicke von steil aufragenden Felskanten über die Weite der Alb
  • Fühl Dich wie im Märchen zwischen zahllosen Burgruinen, Festen und Schlössern
  • Erlebe die Vielfalt der Natur im UNESCO Biosphärenreservat Schwäbische Alb

Reiseverlauf

Tag 1: Anreise - Donauwörth

Im Lauf des Tages reist Du heute mit dem Zug, Bus oder mit dem eigenen PKW nach Donauwörth an.

1. – 2. Tag: Donauwörth

Die historische Altstadt liegt in dem schmalen Gebiet zwischen Schellenberg und Wörnitz und ist heute als die Altstadtinsel Ried bekannt. Die prächtige Reichsstraße mit Ihren herrschaftlichen Giebeln sowie das Kloster Heilig-Kreuz erinnern hier beispielsweise an das florierende Geschäft im Mittelalter.

Tag 2: Wörnitzstein - Mönchsdeggingen

Von Wörnitzstein nach Mönchsdeggingen. Strecke: ca. 22 km | 330 Hm bergauf | 270 Hm bergab.

Bevor Du Dich am Morgen auf den Weg machst, lohnt es sich die reizende, mittelalterliche Altstadt von Donauwörth zu besichtigen. Nicht umsonst liegt es an der romantischen Straße.

In knapp fünf Minuten bringt Dich dann die Regionalbahn von Donauwörth nach Wörnitzstein, wo Du in dem kleinen Örtchen die Albsteig Wanderung beginnst. Auf halber Strecke erreichst Du die imposante Burg Harburg, die hoch über der Donau liegt. Fast am Ziel angelangt, empfängt Dich das mächtige Kloster von Mönchsdeggingen.

Tipp: Wenn Du die Etappe um weitere 8,5 km abkürzen möchtest, fährst Du morgens bis Harburg und startest erst dort mit der Tour.

2. – 3. Tag: Mönchsdeggingen

Das landglich geprägte Mönchsdeggingen liegt an den hügelingen Ausläufern der Schwäbischen Alb. Das Kloster Mönchsdeggingen ist ein ehemaliges Kloster der Mariannhiller Missionare.

Tag 3: Mönchsdeggingen - Bopfingen

Von Mönchsdeggingen nach Bopfingen. Strecke: ca. 28 km | 480 Hm bergauf | 470 Hm bergab.

Heute steht Dir zwar eine lange, dafür aber waldreiche Etappe bevor. Ein besonderes Erlebnis ist der Abschnitt, auf dem Du dem Weg durch das riesige Wildgehege des Fürsten von Wallerstein folgst. Wenn Du ganz leise bist, springt Dir vielleicht sogar ein Reh vor die Füße. Auch Wildschweine lassen sich manchmal blicken.  Über Waldwege und schmale Pfade gelangst Du unterhalb der Ruine Flochberg nach Bopfingen.

3. – 4. Tag: Bopfingen

Das Schloss Baldern & Wallerstein Gardens ist ein Meisterwerk barocker Baukunst und verbindet das Fürstliche Haus Oettingen-Wallerstein mit der Stadt Bopfingen. In der Bopfinger Teilgemeinde Baldern steht das eindrucksvolle Schloss aus dem 11. Jahrhundert weithin sichtbar

Tag 4: Bopfingen - Lauchheim

Von Bopfingen nach Lauchheim. Strecke: ca. 13,5 km | 330 Hm bergauf | 300 Hm bergab.

Nachdem Du Bopfingen am Morgen am Sägewerk Walkmühle vorbei verlässt, wird Dein Weg heute wieder Wäldern gesäumt. Dazwischen gibt es auch für kurze Momente auch einmal weite Blicke über das ganze Ried. Bei Hülen angelangt, taucht die imposante Kapfenburg vor Deinem Auge auf. Die Feste ist eigentlich ein ehemaliges Schloss und beheimatet heute die Internationale Musikschulakademie. Sonn- und feiertags gibt es Führungen.

4. – 5. Tag: Lauchheim

Das größte frühmittelalterliche Gräberfeld Süddeutschlands liegt in Lauchheim. Archäologen und Forschende haben mehr als 1.300 frühmittelalterliche Gräber bei Lauchheim (Ostalbkreis) ausgegraben.

Tag 5: Lauchheim - Aalen-Unterkochen

Von Lauchheim nach Aalen-Unterkochen. Strecke: ca. 17 km | 280 Hm bergauf | 330 Hm bergab.

Auf dem schon bekannten Stück geht’s vorbei an der Kapfenburg an der Hangkante nach oben. Ein letzter Panoramaausblick auf Burg und Albvorland und schon verschwindest Du wieder auf Forstwegen im Wald. Nur kurz unterbricht die Autobahn das Idyll, bevor Du vor Unterkochen über einen steilen Pfad ins obere Kochertal und zur Quelle der Weißen Kocher hinabsteigst.

5. – 6. Tag: Aalen

In Unterkochen dominiert die Papierverarbeitung (Papierfabrik Palm). Neben dieser sind die Industriezweige Metallverarbeitung und Textil wichtige Träger der Wirtschaftsstruktur.

Tag 6: Aalen-Unterkochen - Heubach

Von Aalen-Unterkochen nach Heubach. Strecke: ca. 24 km | 600 Hm bergauf | 590 Hm bergab.

Heute kommst Du zum ersten Mal ins richtige Albsteig – Fieber, denn diese Etappe ist nicht nur durch Wiesen, Weiden und Wälder gekennzeichnet, sondern auch mehrere steile Auf- und Abstiege. Auf den Aussichtstürmen auf dem Langert und dem Volkmarsberg überblickst Du die Alb und kurz vor Heubach siehst Du zum ersten Mal die typischen und berühmten, schneeweißen Kalkfelsen, von denen aus Du über einen Bergpfad ins Ziel hinunter steigst.

6. – 7. Tag: Heubach

Die kleine Stadt wird überragt vom Rosenstein - mit seiner Burgruine sicherlich einer der markantesten Felsen der Ostalb. Sehenswert ist aber auch der historische Stadtkern mit dem Rathausgebäude (1581), dem Marktbrunnen (1777), dem Blockturm (1473) und der ev. Stadtkirche St. Ulrich, ursprünglich eine romanische Basilika (Chor 1441, gemalter Passionszyklus 1581). Im historischen Heubacher Schloss können Kunstschätze und beeindruckende Baudetails aus verschiedenen Epochen bewundert werden.

Tag 7: Heubach - Gingen an der Fils

Von Heubach nach Gingen an der Fils. Strecke: ca. 31 km | 800 Hm bergauf | 880 Hm bergab | mit Abkürzungsoption*.

Abwechslungsreich präsentiert sich Dir der Albsteig ab dem Weissensteiner Schloss. Hoch auf der Ebene und entlang der Hangkante liegen Dir auf dem Messelstein Filstal, Lauteral und die Dreikaiserberge zu Füßen. Beobachte die Gleitschirmflieger am Messelberg, bevor Du über die weite Kuchalb ans Ziel kommst.

*Abkürzungsoption (Achtung an Wochenenden schlechte Busverbindung): Busfahrt ab Heubach nach Weißenstein (-14 km)

7. – 8. Tag: Gingen an der Fils

Die Bürger von Gingen sind als Schnapper bekannt. Der Legende nach hat im 19. Jahrhundert Gingen dem Nachbarort Kuchen die Rechte an einem Brunnen „weggeschnappt“. Immer wieder spielt und spiele der Begriff in der Gemeinde eine Rolle (Schnapperbrunnen, Schnappermobil, Schnapperball, Schnapperfest).

Tag 8: Gingen an der Fils - Kornbergsattel

Von Gingen an der Fils zum Kornbergsattel. Strecke: ca. 16 km | 630 Hm bergauf | 340 Hm bergab.

Im Frühjahr durchwanderst Du duftende Bärlauchfelder und freust Dich über große Schafherden, die den Wegesrand säumen. Obwohl Du auch heute viele Höhenmeter bewältigen wirst, kannst Du Dir immer wieder Pausen mit herrlichen Aus- und Weitblicken vom Fuchseck oder der Hochfläche am Sielenwang gönnen. Ein Abstecher zum Wasserberghaus, wo es feinen Apfelstrudel gibt, lohnt sich!

Am Wanderparkplatz des Kornbergsattels nimmst Du den Bus nach Wiesensteig.

Tipp: Du kannst auch die Etappe auf der gesamten Länge von 30 Kilometern wandern. Vom Gipfel des Boßlers aus hast Du einen herrlichen Blick auf den Großraum Stuttgart. Das Boßlerhaus lädt zu einer Einkehr ein. Am Wanderparkplatz Eckhöfe verlässt Du den Albsteig in Richtung Bläsiberg bzw. Wiesensteig.

8. – 9. Tag: Wiesensteig

Der historische Ortskern von Wiesensteig ist ein wahrer Schatz. Die gut erhaltenen Fachwerkhäuser, engen Gassen und gepflasterten Straßen verleihen dem Dorf einen charmanten, mittelalterlichen Flair. Das Wahrzeichen des Dorfes ist das imposante Schloss Wiesensteig, das auf einem Hügel oberhalb des Orts thront.

Tag 9: Wiesensteig - Owen

Von Wiesensteig nach Owen. Strecke: ca. 24 km | 560 Hm bergauf | 760 Hm bergab.

Zu Beginn erreichst Du die Burg Reußenstein, die Dir im Verlauf der Strecke immer wieder begegnen wird. Einer der schönsten Aussichtspunkte der ganzen Alb und typisches Fotomotiv wartet am Breitenstein auf Dich, denn hier blickst Du über die Landeshauptstadt Stuttgart bis zu den Dreikaiserbergen und Richtung Etappenziel. Über die Burg Rauber gelangst Du schließlich zum Teckberg und dem Gelben Fels. Nach diesem Ausblick auf den Albtrauf nimmst Du den kleinen Umweg auf die Gipfelburg Teck in Kauf, die mit dem schlanken Turm und dem kegelförmigen Dach das Wahrzeichen der Region bildet.

In Owen angekommen, bringt Dich ein Taxi nach Bad Urach ins Hotel.

Tipp: Du kannst die Etappe um knapp 3 km verkürzen, wenn Du das Hotel bei Anreise am Vortag bittest Dich heute Morgen zurück zum Wanderparkplatz Eckhöfe zu fahren.

9. – 10. Tag: Bad Urach

Im UNESCO Biosphärenreservat und im UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb liegt die Fachwerkstadt Bad Urach. Die Stadt ist staatlich anerkannter Luftkurort und Heilbad. Bekannt ist sie auch wegen der AlbThermen, des Uracher Wasserfalls und des alle zwei Jahre stattfindenden Schäferlaufs.

Tag 10: Owen - Bad Urach

Von Owen nach Bad Urach. Strecke: ca. 21,5 km | 530 Hm bergauf | 460 Hm bergab.

Ein Taxi holt Dich nach dem Frühstück am Hotel ab und bringt Dich wieder nach Owen.

Nach dem ersten Kraftakt hoch auf den Brucker Fels, verläuft die restliche Etappe auf der Hochfläche. Ein lohnender Abstecher ist die Festungsruine Hohenneuffen, die wehrhaft und majestätisch hoch oben auf einem Felsen aus Weißjurakalk steht. Weite Ausblicke garantiert! Vorbei am kleinen Biotop Molach im ehemaligen Vulkanschlot und durch die felsigen Höllenlöcher von Urach endet die recht bequeme Etappe direkt in Bad Urach.

10. – 11. Tag: Bad Urach

Im UNESCO Biosphärenreservat und im UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb liegt die Fachwerkstadt Bad Urach. Die Stadt ist staatlich anerkannter Luftkurort und Heilbad. Bekannt ist sie auch wegen der AlbThermen, des Uracher Wasserfalls und des alle zwei Jahre stattfindenden Schäferlaufs.

Tag 11: Bad Urach - Lichtenstein-Honau

Von Bad Urach nach Lichtenstein-Honau. Strecke: ca. 28 km | 700 Hm bergauf | 600 Hm bergab.

Tauche ab ins Biosphärengebiet Schwäbische Alb! Am Uracher Wasserfall und steilen Kalkfelsen vorbei folgst Du dem Aufstieg auf den Rutschenfelsen und zur Hohen Warte.

Entlang der Traufkante entdeckst Du auf der waldreichen Etappe Feuersalamander, Blindschleichen und lauschst den Rufen des Kuckucks. Märchenhaft empfängt Dich das Schloss Lichtenstein am Nachmittag in Honau, wenn Du ins Echaztal hinunter steigst.

11. – 12. Tag: Lichtenstein-Honau

Die unmittelbare Lage unter dem Felsen und dem Schloss Lichtenstein, der um 1900 aufblühende Tourismus mit Nebelhöhle, Olgahöhle, Pfingstfesten und dem Schloss, erbaut nach der Vorlage von Wilhelm Hauffs Roman, und der Bau der Zahnradstrecke zur Station Traifelberg machten Honau weit hin bekannt. Im Schwabenland bekannt ist Lichtenstein-Honau auch für die sogenannten Echazforellen. Denn Honau hat eine eigene Forellenzucht

Tag 12: Lichtenstein-Honau - Sonnenbühl-Willmandingen

Von Lichtenstein-Honau nach Sonnenbühl-Willmandingen. Strecke: ca. 21 km | 650 Hm bergauf | 470 Hm bergab.

Der bislang steilste Anstieg erwartet Dich gleich zu Beginn. Als Ansporn erwartet Dich das Schloss Lichtenstein, das Du besichtigen kannst. Oder Du nimmst Dir Zeit für die Nebelhöhle, eine spektakuläre Tropfsteinhöhle.

Rossberg und Bolberg laden Dich mit Aussichtsturm und herrlichem Panoramaausblick ein die Beine auf den Ruhebänkle baumeln zu lassen. Beide Aufstiege sind steil, aber kurz.

Am Nachmittag verlässt Du den Weg und folgst den Schildern zur Unterkunft in Willmandingen.  Tipp: Auf Wunsch holt Dich das Hotel auch schon in Genkingen ab, so dass Du die Etappe um insgesamt 9 km verkürzen kannst.

12. – 13. Tag: Sonnenbühl- Willmandingen

Nach dem Zweiten Weltkrieg partizipierte auch Willmandingen am so genannten Wirtschaftswunder. Alle für ein funktionierendes Gemeinwesen erforderlichen öffentlichen Einrichtungen wurden in den letzten Jahrzehnten geschaffen. Dabei bildet heute die Bolberghalle als Turn- und Festhalle den kulturellen Mittelpunkt.

Tag 13: Sonnenbühl-Willmandingen - Jungingen

Von Sonnenbühl-Willmandingen nach Jungingen. Strecke: ca. 26 km | 540 Hm bergauf | 800 Hm bergab.

Morgens kehrst Du auf den Steig zurück. Zunächst ist die Landschaft recht ruhig, bevor Du dem imposanten Mössinger Bergrutsch gegenüberstehst, der 1983 abgebrochen ist. Von dort gelangst Du hoch auf den Felssporn des Dreifürstensteins mit Blick über die Zollernalb, der sich wie noch weitere Felsen entlang der Traufkante auf den Pfaden nach Jungingen aus den Wäldern hervorschiebt und sagenhafte Ausblicke freigibt. Höhepunkt ist dabei der Anblick der Burg Hohenzollern, der Krone aller Burgen in Schwaben.

13. – 14. Tag: Jungingen

Die St. Martin Kirche, die auf eine lange Geschichte zurückblickt, ist ein beeindruckendes Beispiel für die regionale Architektur ist. Das Dorf hat auch charmante Fachwerkhäuser und traditionelle Bauernhöfe, die die ländliche Atmosphäre bewahren. Überregional bekannt ist Jungingen für seine traditionelle Küche: Beliebte Gerichte sind Maultaschen, Spätzle, Sauerkraut und verschiedene Fleischgerichte.

Tag 14: Jungingen - Albstadt-Burgfelden

Von Jungingen nach Albstadt-Burgfelden Strecke: ca. 23 km | 660 Hm bergauf | 340 Hm bergab

Ein paar Höhenmeter stehen Dir auch heute wieder bevor, gleich zu Beginn auf den Himberg und etwas später auf den Böllat. Der Hangende Stein, einer anstehenden Felswand, ist einer der spektakulärsten Aussichtspunkte der ganzen Alb – perfekt um ein Erinnerungsfoto zu schießen! Insgesamt ist die abwechslungsreiche Etappe geprägt von leicht zu gehenden Pfaden durch Wälder und Wiesenwegen durch Heidelandschaften und offener Flur.

14. – 15. Tag: Albstadt

Tag 15: Albstadt-Burgfelden - Schömberg

Von Albstadt-Burgfelden nach Schömberg. Strecke: ca. 25 km | 710 Hm bergauf | 970 Hm bergab.

Freue Dich auf einen Höhepunkt - im wahrsten Sinne des Wortes. Stetige und teilweise lange Aufstiege, danach wieder ein Ab und Auf führen Dich entlang der Traufkante schlussendlich über die magische 1000er Marke auf den Plettenberg. An schönen Rastplätzen kannst Du dich ausruhen. Am Wochenende hat auch die Plettenberghütte geöffnet. Gestärkt wanderst Du von dort über Ratshausen Deinem Ziel in Schömberg entgegen.

15. – 16. Tag: Schömberg

Das Stauseestädtchen Schömberg ist der Mittelpunkt des Oberen Schlichemtals und bekannt für seine Wallfahrtskirche.

Tag 16: Schömberg - Wehingen

Von Schömberg nach Wehingen. Strecke: ca. 20 km | 710 Hm bergauf | 600 Hm bergab.

Abwechslungsreiche Waldpfade und riesige Blumenwiesen charakterisieren Deinen Tag genauso wie die höchsten Berge der Schwäbischen Alb. In mehreren Schritten erklimmst Du die Höhen des Oberhohenberg, des Hochbergs und des Lembergs mit 1.015 Metern. Rund um die Gipfel führen die Pfade durch die grünen Wälder der Alb, wohingegen Du zwischen den Orten und nach Wehingen auf gut ausgebauten Wirtschaftswegen unterwegs bist.

16. – 17. Tag: Wehingen

Wehingen ist beliebter Ausgangsort für Wanderungen und auch als Industriegemeinde bekannt. Metall-, Kunststoff- und Elektrotechnikindustrie sowie Maschinenbau und Handwerk sind dort angesiedelt. Viele Firmen sind Teil der Drehteileherstellung. Diese Vielfalt ist typisch für die Gemeinde

Tag 17: Gosheim - Tuttlingen

Von Gosheim nach Tuttlingen. Strecke: ca. 27 km | 350 Hm bergauf | 550 Hm bergab.

Morgens nimmst Du den Bus von Wehingen nach Gosheim, um die drei Kilometer zum Beginn der letzten Etappe abzukürzen.

Du bekommst noch einmal alles, was die Alb zu bieten hat, während Du am Albtrauf entlang hin und wieder den Schutz des kühlen Waldes verlässt, um Ausblicke von verschiedenen Gipfeln auf Dich wirken zu lassen. Ziel ist der Donaustrand und die junge Donau, im Herzen von Tuttlingen.

17. – 18. Tag: Tuttlingen

Tuttlingen ist als zukunftsorientierter und leistungsstarker Wirtschaftsstandort ebenso bekannt wie als aufstrebender kultureller Mittelpunkt im Oberen Donautal. Tuttlingen ist Weltzentrum der Medizintechnik und Hochschulstandort.

Impressionen

Weitere Informationen zur Reise: Albsteig Schwäbische Alb

Enthaltene Leistungen

  • Übernachtungen in wanderfreundlichen Mittelklasse Unterkünften gemäß Programm

  • Verpflegung: Frühstück
  • Gepäcktransfer von Unterkunft zu Unterkunft (1 Gepäckstück pro Person/ max. 20 kg)
  • Taxitransfers zwischen Owen und dem Hotel in Bad Urach
  • gpx-Datei zur Streckenführung
  • Kurtaxen
  • Notfallnummer außerhalb der Geschäftszeiten

Nicht enthaltene Leistungen

  • fakultative Fahrten mit Regionalbahnen und – bussen im ÖPNV > von Donauwörth bis Wörnitzstein > vom Kornbergsattel nach Wiesensteig > von Wehingen nach Gosheim

  • sonstige Fahrten mit Regionalbahnen und – bussen im ÖPNV
  • optionale Transfers zwischen dem Wanderparkplatz Eckhöfe und dem Hotel in Wiesensteig (durch Hotel, 12,00 Euro pro Fahrtstrecke Stand März 2024)
  • optionale Transfers zwischen Genkingen und dem Hotel in Sonnenbühl (durch Hotel, ca. 6,50 Euro pro Person)
  • sonstige Mahlzeiten und Getränke
  • optionale Aktivitäten und Eintrittsgelder
  • persönliche Ausgaben, Trinkgelder, etc.

Hinweise zu den Reiseleistungen

Hinweise zu den Reiseleistungen

+++ Die aufgeführten Unterkünfte gelten vorbehaltlich Verfügbarkeit. Ist eine Unterkunft in Deinem Reisezeitraum ausgebucht, buchen wir eine Alternative, wenn möglich, im gleichen Standard. Hierdurch kann es zu Preisänderungen kommen. +++

  • unverbindliche Buchungswünsche wie z.B. Allergiker Bettwäsche, getrennte Betten, vegetarische Verpflegung, o.ä. bitte bei Buchung angeben
  • nachträgliche Buchung von Zusatzleistungen oder nachträgliche Mitteilung von Buchungswünschen: einmalige Service-Gebühr in Höhe von 25,00 €

Informationen zur Reise

Beste Reisezeit
Diese Reise ist buchbar von April bis Oktober. Besonders zu empfehlen sind die milderen Monate im Frühjahr und im Herbst, da es im Hochsommer auf der Alb auf den weniger schattigen Abschnitten sehr heiß werden kann.

Schwierigkeitsgrad
Was der angegebene Schwierigkeitsgrad bedeutet, erfährst Du hier.

Hund
Diese Reise können wir Deinem Vierbeiner leider nicht anbieten.

Besonderheiten der Strecke
Du wanderst auf größtenteils naturbelassenen Pfaden mit herrlichen Panoramen weit über das Albvorland. Ein gewisses Maß an Trittsicherheit und Kondition solltest Du mitbringen, da diese mittelschwere Mittelgebirgswanderung auch steile Anstiege und schmale Pfade beinhaltet. Als geübter Wanderer wirst Du hier mehr Freude und Genuss haben. Wir empfehlen Dir außerdem die Mitnahme von Verpflegung, da es nicht auf jeder Etappe Einkehrmöglichkeiten gibt.
Diese Reise ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Parkmöglichkeiten
Wenn Du mit dem eigenen Fahrzeug nach Donauwörth anreist, kannst Du es in einem öffentlichen Parkhaus gegen Gebühr abstellen.

Rückfahrt zum Startpunkt
Von Tuttlingen aus gelangst Du am Abreisetag mit der Bahn im Nah- und Fernverkehr zurück nach Donauwörth, um Dein geparktes Fahrzeug zu holen. Bitte beachte, dass Du teilweise IC/ICE Verbindungen nutzen musst und mehrere Umstiege (u.a. in Stuttgart) notwendig sind. Die Fahrt dauert je nach Verbindung zwischen vier und fünf Stunden. Wir empfehlen Dir daher die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Donauwörth, da Du so die lange Rückfahrt von Tuttlingen zurück nach Donauwörth umgehen kannst und direkt die Heimfahrt antreten kannst.

Individuelle Anpassungen
Du hast Änderungswünsche? Du möchtest z.B. einen Ruhetag einlegen oder Dein Gepäck selbst tragen? Dann melde Dich bei uns. Gerne machen wir Dir – wo möglich – (D)ein individuelles Angebot!

Andere Wanderreisen 
Alle Wanderangebote mit Wandern ohne Gepäck findest Du hier: Wandern ohne Gepäck!

+ Zimmer hinzufuegen

Bewertungen

Meine persönliche Erfahrung teile ich den Mitarbeiter vor Ort mit. Es lief nicht alles Rund
16.09.2025

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Anonym
Sportlich anspruchsvolle Tour in unglaublich schöner Umgebung!
18.08.2021

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Behrens, Natascha
Trotz der schwierigen Corona-Bedingungen hat alles gut geklappt. Die Streckenlängen sind allerdings teilweise aufgrund weniger verfügbarer Unterkünfte t.T. sehr lang, bis zu 33 km.
18.08.2021

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Blume, Anke